Datum/Zeit
Mi, 23. Juni 2021
20:15 – 21:30

Kategorien

Schlagwörter
Gröpelingen, Klassik, Konzert, Musik


Das Konzert findet am Mittwoch, 23. Juni um 20.15 Uhr per Live-Stream auf dem YouTube-Channel  Kultur vor Ort statt.

Viola da gamba: Hille Perl, Júlia Vető, Claas Harders, Giso Grimm

Englische Theorbe, Cisther, Bandora: Lee Santana, Simon Linné

 

Am 23.6.2021 um 20:15 Uhr spielt das international besetzte, im Raum Bremen verwurzelte Ensemble ORLANDOviols ein in vielerlei Hinsicht besonderes Konzert: Den Covid19-Restriktionen geschuldet spielt das Ensemble nicht an einem Ort, sondern digital vernetzt aus fünf unterschiedlichen Orten, lokal vor Ort in Gröpelingen und bis hin zur Schweiz. Dies wird durch die vom Ensemble speziell für diesen Zweck entwickelte „ovbox“ ermöglicht. Aber nicht nur technisch ist dieses Konzert eine Besonderheit. Die beiden Komponisten des Abends, William Lawes und Matthew Locke, galten beide als sehr progressive Komponisten ihrer Zeit. Die Unruhen zu Zeiten des englischen Bürgerkrieges, in dem auch Lawes sein Leben verlor, spiegeln sich in Dissonanzen und teils ungewohnten Klängen wider.

Das Ensemble ORLANDOviols hat sich zum Ziel gesetzt, Musik des 16. und 17. Jahrhunderts im Kontext unserer Gegenwart neu aufzuführen. Dabei steht die sorgfältige Auseinandersetzung mit den historischen Quellen im Mittelpunkt. Die historische Aufführungspraxis wird durch einen experimentellen Umgang mit neuen Technologien und Konzertformaten komplementiert.

Mehr Informationen: www.orlandoviols.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Bühne im Netz“, bei der mit verschiedenen digitalen Kommunikationstools experimentiert wird und die Grenzen der Einsatzmöglichkeiten ausgelotet werden. Das Ensemble spielt nicht an einem Ort, sondern digital vernetzt aus fünf unterschiedlichen Orten, lokal vor Ort in Gröpelingen und bis hin zur Schweiz. Dies wird durch die vom Ensemble speziell für diesen Zweck entwickelte „ovbox“ ermöglicht.

Ein Projekt im Rahmen des Förderprogrammes NEUSTART KULTUR Programm des Bundesverbandes Soziokultur. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Eintritt frei