Bremen WFB Wirtschaftsförderung Bremen Überseestadt Dokumentation "Waller Sand" "Weiche Kante" April 2018

Infopunkt am „Waller Sand“: Die Baustelle im Blick

Die Bauarbeiten für das Naherholungsgebiet „Waller Sand“ in der Bremer Überseestadt schreiten voran – und können nun von an einem eigens dafür eingerichteten Infopunkt aus verfolgt werden.

Bremen, 09. Mai 2018. Ab Freitag, den 11. Mai 2018 erhalten Besucher am „Waller Sand“ die Gelegenheit, mehr über das innovative Projekt am Wendebecken zu erfahren und sich – aus sicherer Entfernung – einen Überblick über die Baufortschritte zu verschaffen. Interessierte können sich zusätzlich bei einer Baustellenführung am Freitag, den 11. Mai 2018 um 17:30 Uhr im Rahmen der Aktivitäten Bremens zum Tag der Städtebauförderung 2018 über den Strandpark informieren. Exklusiv zu diesem Anlass wird am 11. Mai 2018 die Weserfähre den Molenturm-Anleger am Wendebecken ansteuern – anstatt den Anleger am Landmark-Tower – und für einen Tag den „Waller Sand“ direkt mit dem Anleger auf der Gröpelinger Seite verbinden. Diese kostenlose Sonderfahrt beginnt um 17 Uhr am Anleger Pier 2/Waterfront und erreicht um 17:10 Uhr den Molenturm-Anleger. Von hier aus nimmt das Schiff Kurs auf das Lankenauer Höft, wo es gegen 17:20 Uhr ankommt. Es kehrt ein weiteres Mal zum Anleger am Molenturm zurück (Ankunft 17:30 Uhr), um von dort aus den Anleger Pier 2/Waterfront anzusteuern, der 17:40 Uhr erreicht wird. Nun nimmt die Fähre den normalen Betrieb wieder auf und fährt statt des Anlegers am Molenturm den Landmark-Tower in der Überseestadt an. Aufgrund der Bauarbeiten am „Waller Sand“, einschließlich der Arbeiten rund um den Molenturm – wie der Erneuerung der Absturzsicherung – wird das Areal erst in 2019 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Daher steuert das Hal Över-Fahrgastschiff „Pusdorp“ in dieser Fährsaison den Landmark-Tower in der Überseestadt an und verlässt in 2018 ausnahmsweise die reguläre Route über das Wendebecken zwischen Gröpelingen und „Waller Sand“.

Mit dem „Waller Sand“ entsteht derzeit ein attraktives, insgesamt rund 2,2 Hektar umfassendes Erholungsgebiet für die Anwohner der Überseestadt sowie der angrenzenden Quartiere Walle und Gröpelingen. Die geplante Sandvorschüttung und die teils neu entstehenden oder umgestalteten Grünflächen dienen jedoch nicht nur der Naherholung, sie erfüllen zudem die steigenden Anforderungen an die Sicherung des Hochwasserschutzes.

Dem Strandpark beim Wachsen zusehen

Seit dem offiziellen Spatenstich im August 2017 zieht die Baustelle am Wendebecken in der nordwestlichen Überseestadt immer wieder neugierige Besucher an, die sich ein Bild von den Entwicklungen vor Ort machen möchten. Dem großen öffentlichen Interesse wird nun mit einem eigens eingerichteten Infopunkt Rechnung getragen. Der Container wird direkt hinter dem Wendehammer platziert und ist über einen befestigten Schotterweg vom Kommodore-Johnsen-Boulevard aus sowie über die Kommodore-Ziegenbein-Allee gut zugänglich.

Der Sandstrand, der über Schiffsanlieferungen aufgespült und -gefüllt wird, ist momentan am besten bei Ebbe zu sehen – ein Gezeitenkalender ist beispielsweise beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie abrufbar: https://goo.gl/WH8qnm. Bereits ab Mitte Mai wird man den Strandabschnitt jedoch auch bei Hochwasser entdecken können.

Die nächsten Schritte

Im Frühsommer 2019 sollen die Bauarbeiten am „Waller Sand“, die von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen umgesetzt werden, fertiggestellt sein. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun: Wasserseitig werden derzeit weiterhin Schüttdeiche hergestellt, in deren Schutz bis zum Sommer 2018 Sand an das Ufer gespült wird. Anschließend beginnt die Ausgestaltung vom Strandpark. Dazu gehören etwa die Modellierung des Sandes, der Bau eines Uferweges entlang des Wassersaumes, Holzbohlenwege zum Gustaf-Erikson-Ufer sowie verschiedene Freizeiteinrichtungen und Bepflanzungen.

Über die Bremer Überseestadt 

Die Bremer Überseestadt ist mit einer Fläche von knapp 300 Hektar eines der größten städtebaulichen Projekte Europas. Das alte Hafenrevier wandelt sich zu einem modernen „Standort der Möglichkeiten“ mit einer Mischung aus Dienstleistung, Bürobetrieben, Hafenwirtschaft, Logistik, Freizeit, Wohnen und Kultur. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH ist im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen für die Entwicklung, Erschließung und Vermarktung der Überseestadt zuständig.